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1930 schlug die Geburtsstunde der "dritten
Wiener Zwölftonschule", als im Mai jenes Jahres Josef
Matthias Hauer vor den Augen seines damaligen Schülers,
des ehemaligen Schönberg-Schülers Othmar
Steinbauer, das Divertimento für Kammerorchester,
op. 61, zu Papier brachte und das Werk diesem widmete. Steinbauer versuchte
sogleich, den Entstehungsprozeß praktisch nachzuvollziehen: die
rotationsartige Abfolge (Permutation)
der Zwölftonreihen,
das Harmonisieren (Klangreihenbildung)
und die Art des musikalischen Satzes. So schuf er im September 1930
für die gleiche Besetzung und in enger Anlehnung an das Vorbildwerk
sein Opus 1, das Konzert für Kammerorchester, Josef Matthias Hauer
gewidmet.
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